Für CFOs und kaufmännische Leiter im Fachgroßhandel

Was sich rechnet, muss sich mit Ihren Zahlen zeigen.

Zeitersparnis allein ist noch keine Investitionsrechnung. Sie brauchen Fallvolumen, Vollkosten, Investition, laufenden Aufwand und eine klare Sicht auf die Kapitalbindung. Daraus entsteht eine Entscheidung, die auch bei vorsichtigen Annahmen trägt.
Bestellung, Wareneingang und Rechnung laufen in einem gemeinsamen Vorgang zusammen
Kosten entstehen an Übergaben. Deshalb gehört der ganze Vorgang in die Rechnung.
Annahmen, einmalige Kosten und laufender Aufwand bleiben getrennt sichtbar. Die Berechnung nutzt Ihre Fallzahlen, Bearbeitungszeiten und Vollkostensätze.

Euro je Vorgang

Bearbeitung, Rückfragen und Korrekturen vollständig erfassen

Amortisation

Investition und laufende Kosten den Einsparungen gegenüberstellen

Kapitalbindung

Lagerwert und Lieferfähigkeit gemeinsam bewerten

Die größten Prozesskosten stehen selten in einer eigenen Kostenstelle.

Sie verteilen sich auf Vertrieb, Einkauf, Buchhaltung und IT. Erst der Blick auf den vollständigen Vorgang zeigt, wo Aufwand und Ergebnis auseinanderlaufen.

01

Handarbeit verschwindet in Gemeinkosten

Bestellungen lesen, Daten übertragen, Rückfragen klären und Fehler korrigieren. Jede Tätigkeit wirkt klein. Bei hohem Fallvolumen entsteht daraus ein erheblicher Kostenblock.

02

Späte Preise und Belege wirken auf die Marge

Veraltete Einstandspreise, ungeklärte Abweichungen und liegen gebliebene Rechnungen treffen Ergebnis und Liquidität. Die Ursache liegt oft an Übergaben zwischen Systemen und Abteilungen.

03

Bestand bindet Geld und sichert Umsatz

Eine reine Senkung des Lagerwerts greift zu kurz. Reichweite, Fehlmengen und Lieferfähigkeit gehören in dieselbe Betrachtung, damit eine Verbesserung nicht an anderer Stelle Umsatz kostet.

Vier Bausteine für eine belastbare Investitionsrechnung.

Die Rechnung muss klar genug sein, um sie nachzuvollziehen, und vollständig genug, um nicht nur das gewünschte Ergebnis zu zeigen.

Ausgangslage

Was kostet der Vorgang heute?

Bearbeitungszeit, Fallvolumen, Vollkostensatz und Kosten von Ausnahmen bilden die Basis. Standardfälle und Sonderfälle werden getrennt betrachtet.

Gesamtkosten

Was kostet die Veränderung wirklich?

Einmalige Umsetzung, interne Mitarbeit, Betrieb, Wartung und Lizenzen gehören in dieselbe Sicht. So bleibt der Vergleich vollständig.

Szenarien

Was passiert bei vorsichtigen Annahmen?

Eine untere, mittlere und obere Annahme für Volumen und Entlastung zeigt, wie stabil Amortisation und Ergebnis sind.

Kapital

Wo wird Liquidität frei?

Bei bestandssensiblen Prozessen werden Lagerwert, Reichweite und Lieferfähigkeit zusammen gerechnet. Nur eine tragfähige Veränderung fließt in die Investitionsrechnung ein.

Von der Kostenvermutung zu einer Entscheidung mit klaren Annahmen.

Wir rechnen nicht mit allgemeinen Branchenwerten, wenn Ihre eigenen Daten verfügbar sind. Wo Werte fehlen, werden Annahmen sichtbar benannt.

01

Fallvolumen erfassen

Aufträge, Belege, Preisänderungen und Ausnahmen werden nach Art und Häufigkeit geordnet.

02

Vollkosten ansetzen

Bearbeitungszeiten und interne Stundensätze ergeben die heutige Kostenbasis je Vorgang.

03

Investition vollständig rechnen

Einmalige und laufende Kosten werden verschiedenen Entlastungsszenarien gegenübergestellt.

04

Entscheidungsgrenze festlegen

Sie bestimmen, welche Amortisation und welche wirtschaftliche Wirkung für Ihr Unternehmen ausreichen.

Zeitersparnis rechnet sich erst dann, wenn Fallvolumen und Vollkosten stimmen.

Eine gute Rechnung macht Annahmen sichtbar, trennt Investition vom Betrieb und berücksichtigt die Folgen für Bestand, Lieferfähigkeit und interne Kapazität.

Was in Ihrer Rolle zuerst geklärt werden muss.

Sie multiplizieren die durchschnittliche Bearbeitungszeit mit dem Vollkostensatz und dem tatsächlichen Fallvolumen. Korrekturen, Rückfragen und Ausnahmen sollten getrennt erfasst werden, weil sie häufig einen erheblichen Teil der Kosten ausmachen.

Das hängt von Prozessumfang, Schnittstellen, Datenqualität und den benötigten Betriebsleistungen ab. Sie erhalten deshalb ein abgegrenztes Angebot mit einmaligen und laufenden Kosten. Pauschale Branchenwerte wären für Ihre Entscheidung zu ungenau.

Investition und laufende Kosten werden der erwarteten Entlastung gegenübergestellt. Grundlage sind Bearbeitungszeit, Vollkostensatz und Fallvolumen aus Ihrem Betrieb. Mehrere Szenarien zeigen, wie empfindlich das Ergebnis auf einzelne Annahmen reagiert.

Je nach Lösung gehören Betrieb, Wartung, Lizenzen, Hosting und mögliche Leistungen Dritter dazu. Auch interner Aufwand für Fachbereich und IT sollte berücksichtigt werden. Diese Positionen werden getrennt ausgewiesen.

Bei Disposition und Bestand werden Lagerwert, Reichweite, Fehlmengen und Lieferfähigkeit gemeinsam betrachtet. Eine niedrigere Kapitalbindung ist nur dann wirtschaftlich, wenn die gewünschte Lieferfähigkeit für Ihre Kunden erhalten bleibt.

Bringen Sie Fallvolumen und Vollkostensatz mit. Den Rest rechnen wir gemeinsam.

Der ROI-Rechner liefert eine erste Orientierung. Im Gespräch ordnen wir die Annahmen ein und zeigen, welche Kostenpositionen für Ihren Prozess wirklich zählen.