Disposition für Einkauf und Bestandsverantwortung
Lieferfähig bleiben, ohne das Lager immer weiter zu füllen.

Überbestand und Fehlmengen entstehen oft gleichzeitig.
Ein voller Lagerwert sagt wenig über Lieferfähigkeit aus. Entscheidend ist, ob die richtigen Artikel zur richtigen Zeit verfügbar sind und ob Ihre Mannschaft die wirklich wichtigen Fälle zuerst sieht.
Saison und echte Abverkäufe zusammen sehen
Heizperiode, Baustellensaison und Projektgeschäft verändern den Bedarf. Der Ablauf verbindet diese Einflüsse mit den tatsächlichen Bewegungen je Artikel und Standort.
Engpässe nach Wirkung sortieren
Fehlende Schnelldreher, lange Lieferzeiten und ungewöhnliche Abverkäufe erscheinen zuerst. Ihre Disponenten beginnen dort, wo Lieferfähigkeit und Kundenauftrag betroffen sind.
Erfahrungswissen im Team halten
Meldebestände, Vergleichsartikel und bekannte Sondereffekte werden als gemeinsame Regeln festgehalten. Das Wissen bleibt verfügbar, auch wenn Zuständigkeiten wechseln.
So wird aus Ihren Daten eine tägliche Dispositionshilfe.
Wir richten den Ablauf an Ihrer Warenwirtschaft und der Arbeitsweise Ihrer Disponenten aus. Entscheidungen über Mengen, Lieferanten und Sonderfälle bleiben beim Einkauf.
Warengruppe und Ziele festlegen
Wir wählen einen Bereich mit relevantem Volumen und klären, ob Bestand, Fehlmengen, Bearbeitungszeit oder Lieferfähigkeit im Vordergrund stehen.
Bewegungen und Lieferzeiten zusammenführen
Artikelabsatz, Bestände, offene Bestellungen und tatsächliche Lieferzeiten kommen aus den vorhandenen Systemen in eine gemeinsame Sicht.
Vorschläge mit dem Fachteam schärfen
Ihre Disponenten gleichen Mengen und Termine mit Aktionen, Projekten und bekannten Marktveränderungen ab. Daraus entstehen Regeln, die zu Ihrem Sortiment passen.
In die tägliche Disposition übernehmen
Bestellvorschläge und dringende Fälle stehen zu Arbeitsbeginn bereit. Weitere Warengruppen kommen hinzu, sobald der Ablauf im Tagesgeschäft trägt.
Was Ihre Disposition jeden Tag in der Hand hat.
Keine zusätzliche Zahlenwelt, sondern eine klare Reihenfolge für Bestand, Bestellung und Lieferantenklärung.
Mengen und Termine mit nachvollziehbarer Grundlage.
Jeder Vorschlag verbindet Bedarf, Bestand, offene Mengen und Lieferzeit. Der Disponent sieht sofort, welche Annahmen dahinterstehen.
Eine Frühwarnliste für drohende Fehlmengen.
Kritische Artikel werden nach Kundenwirkung und Beschaffungszeit geordnet, bevor aus einem Engpass ein Lieferproblem wird.
Bestandsreichweite und Überbestand auf Artikelebene.
Langsamdreher, hohe Sicherheitsbestände und ungewöhnliche Reichweiten werden sichtbar, ohne die Lieferfähigkeit pauschal zu gefährden.
Eine Arbeitsliste statt mehrerer Excel-Auswertungen.
Ihr Team bearbeitet zuerst die Artikel, die eine Entscheidung brauchen. Routine und Datenaufbereitung laufen im Hintergrund.
Weniger Bestand ist nur dann gut, wenn Ihre Lieferfähigkeit hält.
Darum betrachten wir Lagerwert, Fehlmengen und Servicegrad gemeinsam. Eine einzelne Kennzahl darf den Einkauf nicht in die falsche Richtung führen.
Fragen, die wir im ersten Gespräch klären.
Wichtig sind Artikelbewegungen, aktuelle Bestände, offene Bestellungen und die tatsächlichen Lieferzeiten Ihrer Lieferanten. Saisonale Einflüsse und bekannte Sonderfälle ergänzt Ihr Dispositionsteam aus seiner Erfahrung.
Neue Artikel können zunächst über vergleichbare Artikel, Warengruppen und geplante Nachfrage eingeordnet werden. Solange eigene Bewegungsdaten fehlen, bleibt die Entscheidung bewusst beim Disponenten.
Nein. Das System übernimmt das tägliche Zusammenführen und Sortieren der Daten. Ihre Disponenten bewerten Aktionen, Projektgeschäft, Lieferengpässe und andere Einflüsse, die nicht allein aus Zahlen hervorgehen.
Ja, wenn Ihre Warenwirtschaft einen passenden Datenweg bietet. Bestellmenge, Lieferant und Termin können als vorbereiteter Vorgang übergeben werden. Welche Bestellungen eine Freigabe brauchen, richtet sich nach Ihren Einkaufsregeln.
Wir beginnen mit einer wichtigen Warengruppe und vergleichen Bearbeitungszeit, Bestandsreichweite, Fehlmengen und Lieferfähigkeit. Nach wenigen Wochen ist sichtbar, welche Vorschläge Ihrem Team helfen und wo fachliche Regeln ergänzt werden müssen.
Wo liegen bei Ihnen Bestand und Fehlmenge nebeneinander?
Bringen Sie eine Warengruppe und den heutigen Dispositionsweg mit. Wir zeigen, welche Daten bereits vorhanden sind und wie daraus eine bessere Arbeitsgrundlage entsteht.