Disposition mit KI: Bestellvorschläge nachvollziehbar prüfen

KI analysiert Ihre Verkaufshistorie, macht saisonale Muster sichtbar und bereitet Bestellvorschläge auf Artikelebene vor. Datenbasis, Abweichungen und Ausnahmen bleiben für Ihre Disponenten nachvollziehbar.

Bestand

mit Ausgangswert und Zielgröße

Servicegrad

gemeinsam mit Fehlmengen prüfen

Artikelebene

Prognosen je ausgewähltem SKU prüfen

Saisonale Muster als Prognosefaktoren prüfenERP-Anbindung nach SchnittstellencheckDisponenten behalten die KontrolleAuf Abläufe im Fachgroßhandel zugeschnitten

Volle Regale, trotzdem Fehlmengen: Warum das passiert

Drei Herausforderungen, die sich mit Excel-Listen und Erfahrungswerten allein nicht mehr lösen lassen.

Überbestand hier, Fehlmenge dort

Bestände binden Kapital, während bei einzelnen Kernartikeln trotzdem Fehlmengen entstehen. Statische Meldebestände bilden saisonale Muster und neue Trends nicht immer passend ab.

Saisonalität wird manuell 'erinnert'

Heizperiode, Wärmepumpen-Boom, Baustellensaison: Ihr erfahrener Disponent weiß das alles. Aber wenn er in Urlaub geht oder in Rente, geht das Wissen mit. Und der Arbeitsmarkt gibt keinen Ersatz her.

Große Sortimente, begrenzte Prüfzeit

Bei einem breiten Sortiment kann kein Disponent jede Bewegung und Ausnahme täglich gleich tief prüfen. Eine priorisierte Ausnahmeliste macht sichtbar, welche Artikel fachliche Aufmerksamkeit benötigen.

Vier Hebel für Ihre Disposition

KI-Module, die an Ihr ERP andocken und im Pilot anhand Ihrer eigenen Prozessdaten ausgewertet werden.

Nachfrageprognose auf Artikelebene

Saisonalität, Trends, Ausreißer

Die KI bereitet saisonale Muster, Trends und Ausreißer auf Artikelebene als Prognosefaktoren auf. Im Pilot prüfen Ihre Disponenten, welche Einflussgrößen belastbar sind und wo fachliche Korrekturen nötig bleiben.

Automatische Bestellvorschläge

Mit Mengenempfehlung und Bestellzeitpunkt

Das System erstellt Bestellvorschläge mit Mengen- und Terminempfehlung. Ihre Disponenten prüfen und korrigieren sie; Trefferqualität und Korrekturaufwand werden im Pilot gemessen.

Ausnahmeliste statt Komplettsortiment

Ausnahmen nach Ihren Prüfregeln

Im Pilot werden auffällige Abverkaufsmuster, neue Artikel ohne Historie und Lieferengpässe als prüfbare Hinweise aufbereitet. Welche Fälle manuell bleiben und welcher Umfang später automatisiert werden kann, entscheidet die gemessene Qualität.

Sicherheitsbestand dynamisch berechnen

Statt statisch hinterlegen

Das System kann Anpassungen für Sicherheitsbestände vorschlagen. Bestand, Fehlmengen und Servicegrad werden gemeinsam ausgewertet, bevor Regeln produktiv freigegeben werden.

Kapitalbindung und Lieferfähigkeit gehören in dieselbe Auswertung.

Ein geringerer Bestand ist nur dann sinnvoll, wenn Fehlmengen und Servicegrad nicht aus dem Blick geraten. Deshalb werden alle drei Größen mit demselben Ausgangszeitpunkt geprüft.

Von der Analyse zum laufenden Bestellvorschlag

Datenanalyse

Wir analysieren Ihre Verkaufshistorie, Artikelstruktur und aktuelle Disposition. Wo steckt der größte Hebel?

Pilotwarengruppe

Eine Warengruppe wird für das Pilotprojekt ausgewählt. Das System arbeitet mit Ihren Daten und liefert erste Bestellvorschläge.

Parallelbetrieb

KI-Vorschläge laufen parallel zu Ihrer bestehenden Disposition. Ihr Team vergleicht und gewinnt Vertrauen.

Rollout

Was funktioniert, wird auf weitere Warengruppen und Standorte ausgerollt. Schritt für Schritt, nicht alles auf einmal.

Was Einkaufsleiter zur KI-Disposition fragen

Wir prüfen Ihre Verkaufshistorie, Bestände, Lieferzeiten und bekannte Sondereffekte. Der erforderliche Zeitraum hängt von Saisonalität, Datenqualität und Artikelgruppe ab. Im Pilot wird jede Prognose gegen reale Verbräuche geprüft.

Neue Artikel können zunächst anhand fachlich freigegebener Vergleichsartikel oder Warengruppen bewertet werden. Bis genügend eigene Beobachtungen vorliegen, bleibt die Unsicherheit sichtbar und der Disponent entscheidet.

Nein. Der Disponent entscheidet weiterhin. Bestellvorschläge zeigen Datenbasis, Auffälligkeiten und fehlende Angaben. Welche Artikel ohne weitere Prüfung laufen dürfen, wird anhand Ihrer Regeln und Pilotergebnisse festgelegt.

Bestellvorschläge können nach dem Schnittstellencheck als Entwurf ans ERP übermittelt werden. Ob einzelne Schritte später automatisiert werden können, hängt von gemessener Qualität, Schreibrechten und Ihren Freigaberegeln ab.

Nach 14 Tagen werten wir das Pilotprojekt für eine klar abgegrenzte Warengruppe aus. Sie sehen Datenbasis, Vorschläge und Ausnahmen, bevor Sie über den produktiven Einsatz entscheiden.

Zeigen Sie uns Ihren Artikelstamm

Wir legen gemeinsam fest, welche Ausgangswerte und Messpunkte für Bestand, Lieferfähigkeit und Dispositionsaufwand erforderlich sind. So wird sichtbar, wo ein Pilotprojekt sinnvoll ansetzen kann.